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23. Dezember 2020 | Arbeit und Soziales

Klares Nein zum geplanten AMS-Algorithmus

FPÖ-Sozialsprecherin Belakowitsch: "AMS-Chef Kopf will weiterhin an der menschenunwürdigen ‚Maschinen-Bewertung‘ von Arbeitssuchenden festhalten - das lehnen wir ab."

Klares Nein zum geplanten AMS-Algorithmus - FPÖ-Sozialsprecherin Belakowitsch: "AMS-Chef Kopf will weiterhin an der menschenunwürdigen ‚Maschinen-Bewertung‘ von Arbeitssuchenden festhalten - das lehnen wir ab."

Foto: FPÖ

„Auch wenn das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts rechtskräftig wird und dann AMS-Chef Kopf laut Medienberichten plane, den Algorithmus zu adaptieren und einen Start im zweiten Halbjahr 2021 oder 2022 für denkbar hält, lehnen wir diesen weiterhin entschieden ab.“ Mit diesen Worten kommentierte heute, Mittwoch, FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch den Umstand, dass der umstrittene Algorithmus zur Ermittlung von Arbeitsmarktchancen von Arbeitslosen vor einem Neustart steht.

AMS besser an Corona-Umstände anpassen

„Anstatt sich endlich um eine echte politische AMS-Reform zu kümmern und das Arbeitsmarktservice an die Umstände der Corona-Krise anzupassen, will AMS-Chef Kopf weiterhin an der ‚Maschinen-Bewertung‘ von Arbeitssuchenden festhalten, und das kann es wohl nicht sein. Das AMS wird immer mehr zur ‚Steuergeldvernichtungsmaschine‘ und immer weniger ‚als Vermittler und Helfer für in Not geratene Bürger‘“, betonte Belakowitsch.

Überforderte Mitarbeiter brauchen modernen Arbeitsplatz

„Das AMS braucht aber eine rasche, effektive und an die derzeitige Situation angepasste Reform. Den teilweise überforderten Mitarbeitern muss man auch einen modernen Arbeitsplatz bieten, an dem sie den arbeitsuchenden Bürgern in unserem Land wirklich helfen können, und da ist ein derartiger menschenunwürdiger Algorithmus wirklich unnötig“, so die FPÖ-Sozialsprecherin.


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