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30. Dezember 2020 | Verkehr

Interpretation der Zahl 74 in Kfz-Kennzeichen als Neonazi-Code ist völlig absurd!

BH Braunau macht durch Schikane gegen 79-jährigen Bürger Kampf gegen Extremismus lächerlich

 „Hinter der Zahl 74 in einem Kfz-Kennzeichen die Buchstabenkombination ,GD´ als Kürzel für einen Neonazi-Code ,Großdeutschland´ zu vermuten, ist an Absurdität nicht zu überbieten. Man darf daher gespannt sein, wann ausgerechnet die Bezirkshauptmannschaft Braunau nach dieser Logik ihre Kollegen der Bezirkshauptmannschaften Gmünd, Hallein oder Schärding aufgrund der dortigen Kennzeichen GD, HA und SD vermeintlich einschlägiger Codes überführen wird“, zeigte FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA die Groteske rund um das Wunschkennzeichen eines 79-Jährigen Oberösterreichers auf, dem von der BH Braunau die Weiterführung desselben aufgrund der Zahl 74 untersagt wurde.

„Genauso müsste die SPÖ ihre Parteizentrale aus der Löwelstraße verlegen, immerhin trägt sie die Hausnummer 18. Am besten wäre es überhaupt, gleich auch die Zahlenkombination 71 zu verbieten, sie könnte als Code für den Gruß ,Guten Abend´ stehen, den sicher auch Nationalsozialisten verwendet haben. Als Freiheitliche stehen wir natürlich voll und ganz hinter dem Kampf gegen jegliche Form von Extremismus, derartige Zahlenklauberei leistet dazu jedoch keinen Beitrag, ganz im Gegenteil gibt man damit dieses wichtige Ansinnen der Lächerlichkeit preis. Anstatt Bürger zu sekkieren, wäre es wichtiger gewesen, wenn die Behörden entsprechende Zeit und Energie für die Ermittlungen gegen den Terroristen von Wien sowie sein Umfeld aufgewendet hätten. Damit wären womöglich vier Menschenleben gerettet worden!“, betonte Hafenecker.


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