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11. Jänner 2022

FPÖ – Schmiedlechner: Hohe Düngerpreise zwingen Bauern in die Knie und ÖVP-Köstinger sieht dabei tatenlos zu!

Wien (OTS) - „Bereits jetzt ist die geringe Verfügbarkeit von Qualitätsgetreide im heurigen Jahr absehbar. Die Erntemenge wird zweifellos sinken und die schlechteste Landwirtschaftsministerin aller Zeiten ist wie immer ahnungs-, ideen- und tatenlos!“, sagte heute der freiheitliche Agrarsprecher Peter Schmiedlechner in Richtung Köstinger.

„Die Sorgen der Bauern scheinen der ÖVP-Ministerin nämlich schon lange kein Anliegen mehr zu sein, sonst könnte sie bei den steigenden Düngermittelpreisen nicht tatenlos zusehen. Bereits Anfang September 2021 habe ich eine schriftliche Anfrage zu den steigenden Produktionskosten und zu den niedrigen Einkommen der Bäuerinnen und Bauern gestellt, aber auch das hat Köstinger nicht wirklich wachgerüttelt“, kritisierte Schmiedlechner.

„Die hohen Betriebsmittelkosten, besonders beim Dünger sind für viele Bauern nicht mehr leistbar. Doch gerade der Dünger ist wichtig, um die Nährstoffversorgung der Pflanzen zu sichern und damit die vom Verarbeiter und Handel geforderte Qualität zu erreichen“, erklärte Schmiedlechner und weiter: „Die Düngerkrise führt zu Minderertrag, Missernten und schlechter Qualität bei Getreide und Ackerfrüchten. Die Bauern stehen vor der Wahl, den Dünger weit überteuert zu kaufen oder auf Qualität, Erntemenge und damit auf höhere Erlöse zu verzichten. So und so bleibt ihnen ein sattes Minus.“ Schmiedlechner wies auch darauf hin, dass nicht nur die Bauernschaft unter dieser Situation leidet: „In weiterer Folge wird es auch bei den Verarbeitern zu Engpässen kommen und dies wird unweigerlich auch zu höheren Lebensmittelpreisen für die Konsumenten führen.“

„Eine Entlastung der Bauern ist längst überfällig und unumgänglich, um damit die österreichische Landwirtschaft zu unterstützen, Ernährungssouveränität zu halten und die Qualität der österreichischen Produkte nicht zu gefährden. Daher braucht es temporäre Hilfszahlungen für den Düngerkauf (wie in anderen EU-Ländern üblich), den Wegfall der Mehrwertsteuer auf alle Betriebsmittel für Österreichs Bauern und ein Absenken der Einheitswerte im Jahr 2023 (Einheitswerte dürfen ab 2023 keine öffentlichen Gelder mehr enthalten). Es ist höchste Zeit, sich schützend vor die Bauern zu stellen, denn diese sorgen für unser tägliches Brot und unsere einzigartige Kulturlandschaft“, betonte der FPÖ-Agrarsprecher.


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