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01. Juni 2021 | Innenpolitik

FPÖ-Chef Hofer solidarisiert sich mit „Pöbel“ und „Tieren“

Nach Veröffentlichung neuer Chats ist Rücktritt von ÖBAG-Chef Schmid unumgänglich.

FPÖ-Chef Hofer solidarisiert sich mit „Pöbel“ und „Tieren“ - Nach Veröffentlichung neuer Chats ist Rücktritt von ÖBAG-Chef Schmid unumgänglich.

Foto: FPÖ

Einen tiefen Blick in die Persönlichkeit von ÖBAG-Vorstand Thomas Schmid ermöglichen die heute, Dienstag, in der Tageszeitung „Der Standard“ neu veröffentlichten Chats. Darin beschwert sich der Intimus von Kanzler Sebastian Kurz darüber, dass er als ÖBAG-Chef dann ohne Diplomatenpass „wie der Pöbel“ reisen müsse. Den Besuch einer Polizeiinspektion, um einen Strafregisterauszug abzuholen, kommentierte Schmid mit: „Ich hasse euch, dass ich da herkommen muss zu diesen Tieren für Strafregister.“ Für FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer ist klar: „Ich solidarisiere mich mit dem „Pöbel“ und den „Tieren“. Die neuen Chats zeichnen ein wirklich verstörendes Bild des ÖBAG-Vorstands. Schmid muss sofort zurücktreten. Und wenn nicht freiwillig, muss der Aufsichtsrat nachhelfen.“

Und wieder schweigt der Bundespräsident

Der FPÖ-Obmann vermisst in diesem Zusammenhang auch mahnende Worte des Bundespräsidenten: „Sind wir also doch wirklich so? Ist es in einem Spitzen-Job im Politik-Umfeld wirklich möglich, dass man Menschen als Pöbel und Polizisten als Tiere bezeichnen darf? Wo bleibt das Einschreiten des Aufsichtsrats der ÖBAG, und warum handelt der Finanzminister nicht?“

Verstörendes Sittenbild mit "Bussi-Chats"

Bereits die Bestellung von Schmid zum ÖBAG-Chef sei höchst umstritten gewesen. Wie mittlerweile bekannt ist, war Schmid in die Erstellung des Ausschreibungstextes sowie in die Auswahl der ÖBAG-Aufsichtsräte persönlich involviert. Die „Bussi-Chats“ zwischen ihm und Bundeskanzler Kurz hätten bereits ein verstörendes Sittenbild vom Innenleben der ÖVP geliefert.

Zurück zum "Pöbel" mit Schmid!

„Schmid verdient als ÖBAG-Chef zwischen 400.000 und 600.000 Euro pro Jahr. Er kann dieses Amt aufgrund seiner bekannt gewordenen Haltung zu Politik und Gesellschaft nicht ausüben. Wer Menschen als Pöbel und Tiere bezeichnet, sollte dazu bewegt werden, den harten Arbeitsalltag eines Durchschnittsverdieners in Österreich kennenzulernen“, so Hofer abschließend.


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